Mittwoch, 4. September 2019, 19.00 Uhr
Pfarreizentrum Klösterli, Klösterliweg 6, 8500 Frauenfeld


3. Interreligiöses Gespräch: "Beitrag der Weltreligionen zur aktuellen Klimadebatte" am Beispiel der Noah-Verheissung


Wir sind zu Gast in der katholischen Pfarrei St. Anna, die ihr Projekt „Grüner Güggel“ vorstellt.

Am 18. Mai 2019 hielt Dr. Benjamin Idriz in der albanischen Moschee von Kreuzlingen einen interessanten Vortrag über «Europäische Muslime zwischen Integration und Ausgrenzung». Idriz zeigt auf, dass eine offene Auslegung des Korans sich mit den Grundsätzen der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit verträgt.

 

Die Zeichen für ein friedliches Zusammenleben der Religionsgemeinschaften sowie den interreligiösen Dialog stehen nicht gut. Kurz vor unserer Jahresversammlung fielen rund 250 Menschen den Anschlägen vom Ostersonntag in Sri Lanka zum Opfer. Die islamistischen Selbstmordattentäter bezeichneten ihre Tat als Vergeltung für den Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch, wo am 15. März ein Rechtsterrorist mit Schusswaffen 50 Menschen tötete. Und seit August 2017 sind gut 600‘000 Rohingyas (mehrheitlich sunnitische Muslime) aus dem buddhistisch regierten Myanmar (Burma) verdrängt worden und leben als Flüchtlinge vor allem im benachbarten Bangladesch. In der Schweiz ist die öffentliche Anerkennung weiterer Religionsgemeinschaften in weite Ferne gerückt.

Die Jahresversammlung des interreligiösen Arbeitskreises im Kanton Thurgau findet statt am 2. Mai, 19.00 Uhr im Tibetisch-Buddhistischen Zentrum an der Nationalstrasse 14 in Kreuzlingen.

Mittwoch, 6. Februar 2019, 19.30 - 21.30  Uhr

Begegnungsraum bei der Klosterkirche Münsterlingen (beim Spital)

 

Interreligiöses Gespräch: Sinn und Gefahr religiöser Opfer

 

Der Interreligiöse Arbeitskreis im Kanton Thurgauführt das zweite Interreligiöse Gespräch durch. Es ist der Bedeutung religiöser Opfer gewidmet. Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Religionsgemeinschaften deuten das Opfer aus der Sicht ihres Glaubens.

 

21. Feb.: «Als Europa in Flammen stand» – der dreissigjährige Krieg

Vor 400 Jahren begann einer der verheerendsten Kriege in Europa, der 30 Jahre dauerte. Gerade im süddeutschen Raum hat er Spuren hinterlassen. Der Referent wird die Entstehung, den Verlauf und die Folgen dieses Krieges aufzeigen und der Frage nachgehen, ob man diesen Krieg als einen Religionskrieg bezeichnen kann. Volkshochschule Steckborn. Info
 
28. Feb.: «Krieg um des Glaubens Willen?»
Wie überall im Europa der Frühen Neuzeit löste die Kirchenspaltung in der Schweiz Religionskriege aus. Dazu zählen die sogenannten Kappelerkriege in den Jahren 1529 und 1531 und die Villmergerkriege (1656, 1712) zwischen reformierten und katholischen Orten der Zentralschweiz. Was können diese geschichtlichen Ereignissen, die sich prägend in das Bewusstsein der Bevölkerung eingebrannt haben, noch bedeuten? Volkshochschule Steckborn. Info
 
28. Feb.: «Eine Stiftung öffnet das Himmelstor»

Ein Vortrag von Iris Hutter zu Jenseitsvorstellungen im Mittelalter. Historisches Museum Thurgau. Info