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11. interreligiöse Feier zum Bettag

Sonntag, 20. September 2026, 15.00 Uhr
„Wenn Stimmen sich begegnen“
Musik, Gebete und Texte aus verschiedenen kirchlichen und religiösen Traditionen zum Thema „Stimme“.
Stimme steht für
die eigene Stimme – Identität;
die Stimme der Anderen – Begegnung, Dialog, Zuhören;
die Stimme Gottes – Transzendenz.
Nach der Feier gibt es einen kleinen Imbiss und es besteht die Gelegenheit zu
Begegnung und Gespräch.
► Einladung im PDF
Illustration: Gordon Johnson © Pixabay
- Kategorie: Aktuelles
Interreligiöses Gespräch: Wo ist Gott?

Wo ist Gott?
Filmabend und Gespräch mit Regisseurin Sandra Gold
Sonntag, 15. November 2026, 17.00 - 19.30 Uhr
Ort: Kino Roxy, Salmsacherstrasse 1, Romanshorn
Flyer im PDF
Worum es geht
Der Dokumentarfilm von Sandra Gold porträtiert vier Menschen aus unterschiedlichen religiösen Traditionen und zeigt, wie sie Spiritualität im Alltag leben. Eine katholische Nonne, ein Jude, eine Zen-Lehrerin und ein Sufist geben persönliche Einblicke in ihren Glauben und ihre Suche nach Gott.
Wie begegnet mir Gott in meinem Leben?
Im Anschluss an den Film lädt das Gespräch mit Regisseurin Sandra Gold dazu ein, diese Frage gemeinsam weiterzudenken. Eingeladen sind Menschen verschiedener religiöser Traditionen sowie alle Interessierten, die Fragen stellen, Perspektiven austauschen und eigene Erfahrungen einbringen möchten.
Moderation:Daniel Ritter
Kosten: Kinoeintritt Fr. 15.–
Reservationen ab Anfang November unter www.kino-roxy.ch
Es laden ein: der Interreligiöse Arbeitskreis im Kanton Thurgau, die Erwachsenenbildungsstellen der beiden Landeskirchen, die katholische Kirche Romanshorn sowie die evangelische Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach in Zusammenarbeit mit dem Kino Roxy.
- Kategorie: Interreligiöse Veranstaltungen
Exkursionsbericht: Wiege des Judentums in der Schweiz

Exkursion nach Endingen: Jüdische Geschichte, die nachwirkt
Das Aargauer Surbtal mit den beiden Dörfern Endingen und Lengnau zählt zu den wichtigsten Schauplätzen jüdischer Geschichte in der Schweiz. Eine Exkursion des Interreligiösen Arbeitskreises Thurgau führte am 17. Juni 2026 28 Teilnehmende an diese besonderen Orte.
Den Auftakt bildete der Besuch des jüdischen Friedhofs zwischen Endingen und Lengnau. Die dicht gesetzten, teilweise überwucherten Grabsteine und die stille Umgebung verleihen dem Ort eine eindrückliche Atmosphäre. Die jüdische Tradition der ewigen Grabesruhe macht den Friedhof zu einem Ort von besonderer Würde und Beständigkeit. Die Natur, die sich Raum nimmt, unterstreicht zugleich die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens.
In der Synagoge von Endingen vermittelte die lokale Führerin Erika Clarisse einen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Judentums in der Schweiz. Über Jahrhunderte waren Endingen und Lengnau die einzigen Orte, an denen jüdische Menschen hierzulande dauerhaft leben durften. Die Gebäude vor Ort zeugen bis heute von dieser Vergangenheit und geben Einblick in religiöse Praxis und gemeinschaftliches Leben. Auch die Besichtigung der Mikwe, des rituellen Tauchbads, veranschaulichte Aspekte jüdischer Tradition und ganzheitlicher Hygiene.
Eine persönliche Note erhielt die Exkursion durch die Begegnung mit Leo Gideon, der in Weinfelden aufgewachsen ist. Mit einem verschmitzten Lächeln erzählte er Anekdoten darüber, wie er mit den zahlreichen religiösen Vorschriften des orthodoxen Judentums in seiner eigenen Frömmigkeit umgeht. Indem er deren Sinn respektiert und zugleich persönlich auslegt, gab er religiöser Tradition ein authentisches, heutiges Gesicht.
Die Exkursion verband historische Einblicke mit aktuellen Fragestellungen und regte dazu an, über das interreligiöse Zusammenleben im Thurgau nachzudenken.
Bericht und Fotos:
Matthias Loretan

- Kategorie: Aktuelles
Wiege des Judentums in der Schweiz
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Wiege des Judentums in der Schweiz
Führung auf dem Kulturweg der Aargauer Gemeinden Endingen und Lengnau,
Begegnung mit Leo Gideon
Mittwoch, 17. Juni 2026, 13.30 - 17.00 Uhr
Flyer im PDF
Anmeldung: bis Sonntag, 10. Juni 2026,
über www.keb.kath-tg.ch oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Kategorie: Aktuelles
Jahresversammlung 2026
Berichte zur Jahresversammlung 2026
- Artikel der Thurgauer Zeitung vom 1.6.2026 als PDF
- Würdigung von Matthias Loretan durch Rehan Neziri als PDF
- Bericht im Newskanal des Gastgebers auf YouTube

Vorstand ab 2026 mit Ehrenpräsident M. Loretan (3. v. l.), M. Osmani fehlt auf dieser Foto.
EINLADUNG
Interreligiöser Dialog: Braucht es ihn noch?
Einladung zum thematischen Teil der Jahresversammlung 2026
Donnerstag, 7. Mai 2026, 18.00 Uhr

Link zur Einladung als PDF.
Anschliessend Jahresversammlung des Interreligiösen Arbeitskreises im Kanton Thurgau
Zum geschäftlichen Teil der Mitgliederversammlung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
- Kategorie: Aktuelles
Jahresversammlung 2026: Impulsreferat und Jahresbericht
Zwei Texte aus dem Umfeld unserer Jahresversammlung laden dazu ein, über die Zukunft interreligiöser Arbeit nachzudenken: das Impulsreferat von Rafaela Estermann (IRAS COTIS) und der Jahresbericht von Matthias Loretan. Das Referat benennt Entwicklungen und Perspektiven, der Jahresbericht zeigt, wie manches davon im Thurgau bereits konkrete Formen annimmt.

IRAS COTIS beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der Interreligiösen Arbeit in der Schweiz. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung ist das Bild entstanden, das uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.
- Kategorie: Aktuelles
Interreligiöses Gespräch: Religion als Privatsache?
Religion als Privatsache?
Gesprächsabend über die Sichtbarkeit von Religion im Alltag und ihre Bedeutung für das gesellschaftliche Zusammenleben
Donnerstag, 26. März, 19.00 Uhr
Bericht in der Thurgauer Zeitung vom 30.3.26 im PDF
Ort: Zentrum Franziskus, Franziskusweg 3, 8570 Weinfelden
Flyer im PDF
Illustration: www.jonas-comics.ch
Worum es geht
Das Kopftuch sorgt seit Jahren für Debatten, wo und wie Religion sichtbar sein darf. Sollen zur Vermeidung gesellschaftlicher Konflikte religiöse Ausdrucksformen ins Private abgedrängt werden? Dahinter stecken grundsätzliche Fragen: Welche Bedeutung haben Religionen und Weltanschauungen für das gesellschaftliche Zusammenleben? Sind sie nur für Einzelne bedeutsam – oder tragen sie zu Sinn, Orientierung und Zusammenhalt bei? Wie müsste ihre zivilgesellschaftliche Rolle angemessen politisch geregelt werden?
An diesem interreligiösen Gesprächsabend reden wir nicht über die Religion der anderen, sondern bringen Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen miteinander ins Gespräch. Nach den Impulsen der eingeladenen Gäste auf dem Podium haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen und Stellungnahmen einzubringen.
Gäste auf dem Podium
- Dilara Avsar, muslimische Politikerin (Die Mitte), Kopftuchträgerin
- Elif Beyazcengiz, Leiterin Finanz- und Rechnungswesen, Schweizerin mit türkischer Herkunft, ohne Kopftuch
- Christian Stricker, Co-Präsident der EVP-Thurgau, Grossrat, Erlebnispädagoge
- Hermann Lei, Präsident der SVP-Fraktion im Kantonsrat
- Hendrik de Haas, evangelischer Pfarrer in Hüttlingen, aufgewachsen in der DDR
- Pater Gregor Brazerol, Benediktiner, Kloster Fischingen
Moderation: Roland Stoller, ehemaliger Moderator bei Radio Top
Programm: Matthias Loretan, Präsident Interreligiöser Arbeitskreis im Kanton Thurgau
Eintritt frei, Kollekte. Im Anschluss laden wir Sie zu einem Apéro ein. Es bietet Gelegenheit für persönlichen Austausch.
Anmeldung erwünscht an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
- Kategorie: Interreligiöse Veranstaltungen
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