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Wiege des Judentums in der Schweiz
Führung auf dem Kulturweg der Aargauer Gemeinden Endingen und Lengnau,
Begegnung mit Leo Gideon
Mittwoch, 17. Juni 2026, 13.30 - 17.00 Uhr
Endingen und Lengnau: Wiege des Judentums in der Schweiz
Seit 400 Jahren leben Juden in den beiden Aargauer Dörfern Endingen und Lengnau, im Surbtal zwischen Baden und Zurzach gelegen. Jahrzehnte lang durften jüdische Menschen in der Schweiz nur hier wohnen und eigene Gemeinden gründen. Erst 1866 erhielten sie das Recht, sich in der ganzen Schweiz niederzulassen. Die beiden Aargauer Dörfer spiegeln die bewegte Geschichte der Schweizer Juden von der Ausgrenzung bis zur definitiven Emanzipation und damit zur Gleichberechtigung.
Führung mit der Historikerin Erika Clarisse
Nirgendwo in der Schweiz finden Besucher eine so dichte und intakte jüdische Baukultur. Auf dem zweieinhalbstündigen Rundgang besuchen wir in Endingen die Synagoge, das Schul- und Gemeindehaus, das rituelle Tauchbad (Mikwe), Häuser mit Doppeleingängen sowie den gemeinsam mit Lengnau genutzten Friedhof. Auf kleinstem Raum erhalten wir Einblick in die zerbrechliche Geschichte des Verhältnisses zwischen Juden und Christen.
Begegnung mit Leo Gideon
Im Anschluss an die Führung treffen wir Leo Gideon zum Gespräch. Er ist als Jude in Weinfelden aufgewachsen und lebt heute in Wettingen AG. Mit ihm tauschen wir uns aus über unsere Eindrücke und ihre Bedeutung für das interreligiöse Zusammenleben im Thurgau heute.
Organisation
Datum: Mittwoch, 17. Juni 2026, 13.30-17.00 Uhr
Treffpunkt: vor der Synagoge in Endingen
Leitung: Matthias Loretan, Präsident des Interreligiösen Arbeitskreises
Kurskosten: CHF 25.- pro Person
Reise: Individuell. Wie bieten Mitfahrgelegenheit mit einem Kleinbus ab Weinfelden (Richtpreis: CHF 25.-)
Wer von jenen, die privat mit dem Auto anreisen, kann wie viele Mitfahrgelegenheiten anbieten?
Anmeldung: bis Sonntag, 10. Juni 2026,
über www.keb.kath-tg.ch oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

