Interreligiöser Dialog: Braucht es ihn noch? Diagnose und Perspektiven

Donnerstag, 7. Mai 2026, 18.00 Uhr
Gastgeber: Ahmadiyya Nuur Moschee, Haslistrasse 25, 8554 Bonau
Wir haben Rafaela Estermann zu einem Impulsreferat an die Mitgliederversammlung eingeladen. Die junge Theologin und Religionswissenschaftlerin ist stellvertretende Geschäftsführerin und fachliche Leiterin von IRAS COTIS, der interreligiösen Arbeitsgemeinschaft auf nationaler Ebene. In ihrem Impuls zeigt sie, warum der interreligiöse Dialog trotz schwindender Religiosität unverzichtbar bleibt. Zugleich benennt sie seine Krise: fehlendes religiöses Wissen, schwindende Zugehörigkeit zu religiösen Gemeinschaften und ein nachlassendes Interesse der jüngeren Generationen an vorgefertigten Antworten. Rafaela Estermann warnt allerdings vor wachsendem religiösem Analphabetismus und plädiert für neue, inklusivere Dialogformen, die auch Nichtreligiöse einbeziehen. Sie fordert eine dialogische Haltung, die Differenzen aushält und Lernbereitschaft stärkt. Ihr Beitrag lädt dazu ein, den Dialog zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Link zur Einladung als PDF folgt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Anschliessend Jahresversammlung des Interreligiösen Arbeitskreises im Kanton Thurgau
Auch zum geschäftlichen Teil der Mitgliederversammlung sind alle Interessierten eingeladen.
Matthias Loretan wird als Präsident verabschiedet. Neue Mitglieder werden in den Vorstand gewählt. Für das neue Co-Präsidium stellen sich zur Verfügung: Daniel Ritter und Mark Kilchmann-Kok.
